Die Kunst, sich Haare schneiden zu lassen

Ja, Ja richtig gelesen - LASSEN

Kinder wissen das instinktiv, sie wehren sich, meistens, wenn sie nicht zum Gehorsam erzogen.

Wo bleibt das Kind, wenn wir instinktiv noch wahrnehmen, dass es wieder Tage oder Wochen braucht, bis wir uns auf dem Kopf wieder wohl fühlen, uns „ eingelebt“ haben und wir es einfach wegignorieren…. Weil doch….?

Weil wir noch keine andere Erfahrung gemacht haben?

Dem Mode-Diktat gehorchen?

Es uns eine Gewohnheit einflüstert?

Woher kommt der Begriff „ Künstlermähne“, „ Wuschelkopf“, Engelslocken“?

Sind die Menschen, die zu solchen Haaren gehören anders?

Irgendwie schon.

                Haare sind ein Symbol für Freiheit.

                Zwanghaftes Abschneiden ist ein Machtspiel.

                Unachtsames Haare schneiden ist Körper und Seele missachten.

                Haare in eine erzwungene Form schneiden ist eine Dienst-Leistung.

Die Haare weinen und bluten nicht, sie können wohl dienen, eine Weile, bis wir erkennen sollten, dass sie mehr für uns sind als biegsame Hornfäden.

Was ist, wenn genau jetzt der Instinkt erwacht, leise das Gefühl kommt. Ich möchte einfach Ich selber sein, ohne Diktat und Leistung die nicht zu mir gehört.

Was, wenn die Erkenntnis kommt, dass es mir gerade genau so geht wie meinen Haaren?

In Form gebracht, in welche?

                Form ist Information.

Fragt mich jetzt eine freundliche Stimme:

 a/„ Wie hätten Sie´s denn gerne?“ oder

b/ „super, ich hab schon eine Idee für Dich“

Der häufigste Fall

zu a/  „ Woher soll ich das wissen und das was ich gerne hätte, geht mit meinen Haaren sowieso nicht.“

Zu b/ „ oh, dann bin ich ja gut aufgehoben, “

Oder auch nicht…. ?

Wie im Rest des Alltags, wo immer jeder weiß was für mich gut ist, die Politik, ,der Chef, der Nachbar, die Eltern, ….

Was wäre wenn?

Es einfach die Haare selber zeigen was sie können, wo sie sich wohl fühlen, wo genau an welchem Bogen sie geschnitten werden sollten, damit die Energie weiter fließen kann.

Wie es eben mit der Energie so ist, man kann sie stauen oder frei lassen.

Ist das der Hintergrund der Künstlermähne?

Heißt Künstler sein, sich und seiner Energie freien Lauf zu lassen, seiner Emotion und seinen Gefühlen einen Ausdruck geben?

Dann bin ich lieber Künstler als Dienstleister.

Dann zahl ich auch noch weniger Steuer, so wird das Leben einfacher, freier…frei-schaffend begünstigt.

Haben wir darüber schon mal nachgedacht?

Die Kunst Haare schneiden lassen verschmilzt mit der Kunst Haare zu schneiden.

Das Eine verbindet sich mit dem Anderen.

Mein Ich wird mit Vertrauen zum Wir.

Wie im Tanz, im erfrischenden, verstehenden Gespräch, wie eine liebevolle Begegnung.

Wir haben unserer Art des Haareschneidens einen Namen gegeben:

                Der Goldene Schnitt®

Weil sie der schon vorhandenen Wesensform eines Menschen entspricht.


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