Zauber-Wald der Haare
Dornröschen
Da hört doch schon wieder die Prinzessin nicht auf das Gebot des Vaters, den Eltern und steigt die Treppe im Turm bis zur verbotenen Tür, zur alten Frau mit der noch verbliebenen Spindel. Dem noch erhaltenen Werkzeug des Webens und Vernetzens, der wichtigen Kunst aus der die Welt gewoben wird.
Hier spinnen die Frauen,,, nicht die Römer.
Immer noch gilt für Frauen das Recht auf lange Haare. Männer fühlen sich mit kurzen wohl, die Meisten.
Kurze Haare: Immer auf Neustart getrimmt.
Lange Haare: Ein Gefühl, am Leben teilzunehmen, was geduldig der Zeit folgt.
---- nach langer Zeit bekommt das Königshaus ein Kind, endlich, das Neue darf auf die Welt kommen. Und wieder hat ein Frosch, die Urmutter, mitgeholfen. Ist so der Frosch eine Zeugungshebamme und meint, dass auch Erotik neu erlebt werden kann?
Das Kind „ Dornröschen“ hat die Dornen und das Blühende Leben, beides im Namen. Es wird zum Bild des Verbundenen.
Es geht durch Verwünschungen – Gut und Böse- 12 gute und 1 böse Fee, lassen sie 14 Jahre, bis zum 15. Geburtstag, an der Seite von konservativen, beschützenden Eltern heranwachsen. Der Vater verbannt alle Gefahr- alle Spindeln an denen sich die Tochter stechen könnte, aus dem Land.
Doch trotz Vorsicht gibt es Dornen.
Der Vater beharrte auf 12 Goldene Teller, er wusste um die 13. Fee, die Königin der Nacht. Er hat sie ausgeladen. Genauso wenig kann man innere Kräfte des Erwachsen werden ausladen. Ignorieren.
Jetzt kommen die Haare ins Spiel.
Sie machen, was sie wollen, sind die 13, Fee auf unserem Kopf.
Werden verboten, bedeckt. Das offene Haar ist eine wehende Fahne, die Vitalität und Lust ausdrückt.
Dornröschen wagt ---und versetzt die Welt in Trance. 100 Jahre sind eine Ewigkeit, ein Symbol für Bewusstseinswandel. Die Spindel, das Werkzeug um die Wollfasern zu einem Faden zu drehen, ist wie der Finger der in kindlicher, sinnlicher Versunkenheit die Haarsträhne dreht. „ Was dreht sich um mich?“
Da kommt das notwendige Männliche, der andere Anteil, als Prinz, zur rechten Zeit auf einem Pferd herangeritten. Das Pferd als Symbol für Freiheit.
Wieder ist es die Würde der Zeit. Wer hastet bleibt in den Dornen hängen.
Im Märchen ist die Zeit stehen geblieben- so wie es sich anfühlt wenn wir versunken in friedlich, freundlichen Gefühlen sind.
Von der Muße küssen lassen. …
Für ein Königreich- für eine Oase in der Wüste, für einen Moment der Stille im Sturm.
„ Es ist ein Ros entsprungen, mitten im kalten Winter,“
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