Das 57. Weihnachten in meinem Haar- Beruf.
Anlass für einen Moment Innehalten und die viele Bilder vorbeiziehen lassen.
Wir hatten mal eine Moden- Zeit- Schau, wir nannten sie auch Zauberwald, um die ersten 4 Jahrzehnte meiner Berufszeit darzustellen.



Immer wieder erfasst mich die Faszination der Märchen und deren archaischen Bilder, die wir heute auch Mode nennen. Sie drücken unser Wesen und Fühlen aus.
Ich habe die Idee, auf dem Weg des Newsletters, eine Folge von Beiträgen mit meinem Blick auf das Märchenhafte der Haare zu schicken.
Lassen wir den Froschkönig beginnen. Wer nicht mehr mit Märchen aufgewachsen ist, sollte sich ein Buch zu Weihnachten wünschen.
„Es war und ist einmal…“
Ein König, der seiner Tochter, der Prinzessin, das Gesetz:
“Was du versprochen hast musst du auch halten“, eingetrichtert hat.
Also… ver-sprochen… was?? Dem Frosch alle Wünsche erfüllen?
Wer ist der Frosch??
Und wenn schon versprochen, wer muss dann was halten??
Haltung zeigen?
Aus dem Frosch soll ja mal ein Prinz werden aber nur wenn er gegen die Wand fliegt.
So, so, die Prinzessin, die junge Frau, lehnt sich gegen das Gesetz des Vaters auf, rebelliert und gewinnt, weil sie SICH nachgibt, ihrem Gesetz des erwachsen Werdens.
Haare??? Frisuren sollen halten. Heute nicht mehr so sehr, da immer mehr lange Haare getragen werden, die frei fallen dürfen. Wir erinnern aber noch gesteifte Igelfrisuren, geglättete Spiralen, hochgesteckte Kunstwerke usw…
Ein Versprechen halten kann Druck erzeugen. So befreien sich die Haare aus dem Haarband oder der gebändigten Form und somit aus dem Gedanken des Ver-Sprechers.
Sie, die Haare, haben ein Eigenleben, ein Wissen um ihre Gestaltkraft, wie die Prinzessin.
Die Dynamik der Wut, mit der der Frosch an die Wand fliegt, taucht schon auch mal vor dem Spiegel auf oder in früherer Erziehung im buchstäblichen am Zopf ziehen.
Der Frosch, die Urkraft, provoziert, um an das Wesentliche zu finden.
Haare sind wie der Frosch. Sie fragen immer wieder. Vom Tellerchen bis zum Bett, wo sie doch das Gold aus dem Brunnen, den Glanz für uns um das Gesicht strahlen lassen.
Auf ihre feine Art stehen sie mal in eine andere Richtung, zeigen Müdigkeit weil es Ruhe braucht, verlassen uns, weil manches nicht mehr passt oder springen lockig um die Ohren und freuen sich mit uns.
Hören wir ihnen zu. Lassen sie ein in unser Zimmerchen um ein hoch-zeitliches Freuen zu feiern.
Eine wunderschöne Weihnachtszeit,
lieben Gruß
Iris und das ganze Team.
Iris Weber
Haargeomantie
Gmünder Straße 17
73550 Waldstetten
07171 42204
www.haargeomantie.de
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