IN ALLEM IST EIN LIED...

Ich hör ein Lied in allen Dingen  ... Wie wäre das? Statt Lärmverschmutzung – Lärmbenutzung? Den Takt der Spülmaschinen ... daram, daram, daram, klick ... daram ... Dabei genüsslich mitwippen, sie macht ja gute Arbeit. Die andere Seite: Freiwilligen Lärm- oder Klangverursacher einmal die Klappe schließen: Radio, TV, PC, CD usw...

und mal warten was dann kommt: Ein Hund bellt, Kirchenglocken läuten, ein Kind liest laut, jemand pfeift auf der Straße, mein Magen knurrt, die Nase atmet...

Draußen: Blätter, Bäume, Vögel... wie unterscheiden?

Autos, Flugzeug, Menschen...

Wie klingt die Welt? Wie klingen meine Gedanken, meine Schritte, mein Atem, wie klingt der Stift beim Schreiben, die Tasten am PC, die Blätter des Buches beim Lesen, das Wasser beim Einschenken ...Wem schenken wir das Ohr?Dem Lärm oder der Welt? Dem Klang des Lebens.

Haare bilden einen Klangraum auf unserem Kopf – die Melodie des Wesens. Wenn Haare gesund sind, in der goldenen Form, dann erzeugen sie eine Obertonfülle, ganz so wie ein frei gewachsener Baum, eine Blume, ein spielendes Kind, ein alter sakraler Raum, das Universum selber.

Die Schöpfung ist Klang – schöpfen wir aus dem was da ist und transformieren es in Gesang.

Ein Lied in allen Dingen.


zurück